Ob es Tierhaare, Schimmelpilze oder Pollen sind: sie können den 
betroffenen Menschen das Leben ebenso zur Qual machen wie ge-
fräßige Hausstaubmilben, alle möglichen Lebensmittel oder Bettfedern. 
Viele Heuschnupfen-Allergiker können plötzlich auch keine Nüsse oder 
kein Obst mehr vertragen.


Schwerer allergischer Hautausschlag durch Lebens-
mittel bei einer Pollenallergikerin (sog. pollenas-
soziierte Nahrungsmittelallergie

Genauso gut kann sich bei ihnen plötzlich eine zusätzliche Allergie 
gegen Gemüse wie Sellerie oder gegen Gewürze wie Zimt , Knoblauch 
oder Pfeffer entwickeln.


Ausgeprägte allergische 
Hautreaktion durch ein 
Medikament.


Schwere generalisierte allergischer
Hautausschlag (Nesselsucht)


Lokalisierter allergischer Hautaus-
schlag durch Antibiotikum (sog. 
Fixes Arzneimittelexanthem)

 

Genaue Diagnose durch Tests
Für 5 Millionen Neurodermitis-Patienten könnte ein Pflastertest helfen, 
um die Allergieverursacher zu identifizieren. Mit dem neuen sogenannten
"Atopie Patch-Test" werden hochgereinigte Allergene in Vaseline ver-
packt für 2 Tage auf den Rücken geklebt. So lässt sich genau und 
schmerzlos, ohne Einstich oder Spritze, feststellen, ob Hausstaub-
milben, Tierhaare oder diverse Nahrungsmittel den Hautausschlag 
verursachen.

Neurodermitis (relativ leichtes 
Stadium) im Bereich der Knie-
kehlen, vor...

... und nach Salben-Behandlung



Bei diesem Neurodermitis-Pat. hat 
sich eine Allergie gegen Fischfutter entwickelt. Er hatte immer wieder Hautausschläge bekommen. Hier 
brachte der sog. Scratch-Test die
Fischfutter-Allergie ans Licht.


Bei diesem Kind zeigen die geröteten Testbezirke am Rücken eine Allergie 
gegen Farbstoffe, wie sie hier in Gummibärchen enthalten sind

Sind Heuschnupfen, Asthma, Neurodermitis, Hautausschläge oder
empfindliche Haut in der Familie bekannt, sollte man ein Kind schon 
bei geringsten Symptomen von einem guten Allergologen testen lassen. 
Die erfahrenen Allergologen in der Bodensee Laserklinik Dr. Braun können 
die gefährlichen Allergene jedoch auch mit anderen Methoden identifizieren: 
mit dem Epikutantest, mittels Prick-, Scratch oder Intrakutantest oder durch
einen Bluttest im angeschlossenen eigenen Allergielabor.


Hier sehen Sie ein sog. „Allergisches Kontaktekzem“, ausgelöst durch einen Jeansknopf, welcher Nickel enthält. Die Nickelallergie ist sehr häufig und in die-
sem Fall einfach zu diagnostizieren. Viel schwieriger wird die Diagnose bei ver-
steckten Allergenen, die sich in vielen Gegenständen des täglichen Lebens, 
wie Kosmetika, Leder, Stoffen, Farbstof-
fen, Nahrungsmitteln u.v.a.m. verbergen können. Hier kann dann nur der Epi-
kutan- (Patch-) Test für die Diagnose weiterhelfen


In diesem Fall sehen Sie im Epikutantest
eine allergische Testreaktion auf Kalium-
dichromat, hier ausgelöst durch Kontakt
mit Zement bei einem Maurer...

...und das ist die Folge: ein schwerer, 
nicht abheilender, juckender Ausschlag 
an den Händen (ein sog. Chronisches Handekzem)


Diese Herpes-Erkrankung ist nach Salbenbehandlung nicht abgeheilt, 
sondern schlimmer geworden: es 
hat sich zusätzliche eine Allergie (Kontaktekzem) gegen die Salbe 
zur Herpesbehandlung entwickelt.


Der Epikutantest beweist die Allergie 
gegen die verwendete Virumerz-Salbe

 

Heilung durch Impfung?
Vielleicht wird es in Zukunft eine Gentherapie geben. Der Weg bis dorthin 
ist jedoch noch lang. Auch werden ständig neue und bessere Medikamente
gegen Allergien entwickelt. Eine wichtige Säule der Allergiebehandlung ist 
die Immuntherapie: mit Hilfe kleinster Mengen der allergieverursachenden Stoffe, die unter die Haut gespritzt werden, werden die allergischen Reak-
tionen langfristig abgeschwächt.

Neu ist die sogenannte sublinguale Immuntherapie (SLIT): hier müssen die allergie-verursachenden Stoffe nicht mehr gespritzt werden, sondern können 
als Tropfen eingenommen werden.

Immunsystem stärken?
Hier gibt es verschiedene Wege. Ob durch Medikamente, Naturheilmittel oder vernünftige Lebensweise und Verzicht auf Rauchen: neueste Studien belegen, dass Kinder, die häufiger Infektionskrankheiten hatten, weniger an Allergien leiden als andere Kinder, die in einer "sterileren" Umgebung aufgewachsen sind.