Das Facelift (Gesichtsstraffung)

  • Warum ein Facelift?
    Ein Facelift hält das Altern selbst nicht auf. Mit einer solchen
    Gesichtsstraffung können wir jedoch überschüssige Haut und
    Fettgewebe entfernen, das Gesicht insgesamt straffen, so dass
    die Haut wieder elastisch und frisch wird. Ein Facelifting gehört
    heute zu den Routineeingriffen in der ästhetisch-plastischen
    Chirurgie. Dabei wird die jugendliche Silhouette der gesamten
    unteren Gesichtshälfte zurückgewonnen. Dank der heutigen
    Methode des SMAS-Liftings gehört das früher häufig erzielte
    maskenhafte Aussehen der Vergangenheit an. Im Regelfall
    können Sie damit rechnen, dass Ihr Gesicht um etwa 10
    Jahre jünger aussehen wird.
      
    
  
Vor der Operation ....   ....und danach. Die Falten
sind verschwunden. Die
Patientin sieht mindestens
10 Jahre jünger aus.

 

    
  
Dieselbe Patientin aus
anderem Blickwinkel vor
der OP. Sie wirkt müde
und sieht traurig aus.
 

Das Facelift hat sie nicht
nur jünger gemacht, ihr
Gesicht wirkt auch viel
lebendiger.

 

  • Das Facelift kann allein durchgeführt werden, aber
    auch mit anderen Methoden kombiniert werden:

    - Lidstraffung
    - Straffung des Halses
    - Straffung der Stirn
    - Fettabsaugung im Gesichts- und Halsbereich
    - Lipofilling
    - Faltenunterspritzung
    - Laser-Skin-Resurfacing im Mund- und Lidbereich

 

  • Was können Sie von einem Facelift erwarten?
    Die besten Voraussetzungen für ein gutes ästhetisches Er-
    gebnis haben Menschen in fortgeschrittenem Alter. Die mei-
    sten Patienten bei uns sind zwischen 40 und 60 Jahre alt.
    Wir haben aber auch relativ viele Patienten, die über 60 sind.

Eine sehr starke Straffung der vorhandenen Falten führen wir
meist nicht durch. Andernfalls würden wir ein zu masken-
haftes Aussehen riskieren. In den meisten Fällen können
wir Ihnen aber schon im Spiegel das zu erwartende Ergeb-
nis zeigen.
  

    
  
Eine andere, etwas ältere
Patientin, die viel auf ihr
Aussehen hält, vor der OP...
 

....und nach dem Facelift.
Die Hängebäckchen sind
verschwunden, das Ge-
sicht wirkt frisch und
jugendlich.

 

  • Was ist vor der Operation zu beachten?
    Wichtig ist, die Einnahme von Aspirin oder ähnlichen Medi-
    kamenten, welche die Blutgerinnung beeinflussen, mindes-
    tens 2 – 3 Wochen vor dem Eingriff abzusetzen. Natürlich
    sollten Sie in möglichst guter gesundheitlicher Verfassung
    sein und vor der OP Alkohol und Nikotin auf ein Minimum
    einschränken. Wenn Sie weitere Medikamente einnehmen,
    sollten Sie dies mit uns besprechen.
      
  • Wie läuft die Operation ab?
    Die Operation dauert in der Regel mehrere Stunden. Meistens
    verläuft sie folgendermaßen: Am Haaransatz, in der behaarten
    Kopfhaut und in den senkrechten Fältchen vor den Ohren wer-
    den feine Schnitte gesetzt. Dann wird die Haut vom darunter
    liegenden Fett- und Muskelgewebe abgehoben. Es werden
    dann die überschüssige Haut entfernt und die erschlafften Mus-
    keln verkürzt und gestrafft. Ganz wichtig ist jedoch, dass nicht
    nur die Gesichtshaut, sondern auch die darunter liegenden
    Strukturen gestrafft werden. Dies in einem speziellen Verfah-
    ren ("Extended Facelift mit SMAS").
      
    Wir legen großen Wert auf die sorgfältige Straffung des so-
    genannten SMAS (superfizielles muskelaponeurotisches
    System). Das Maß ist eine Schicht, die aus Bindegewebe
    und Muskulatur besteht und wie eine Gewebefolie die Haut
    bzw. das darunter liegende Fettgewebe mit den noch tiefer
    liegenden Muskeln verbindet. Wir legen deshalb soviel Wert
    auf eine sorgfältige Straffung des SMAS, damit das Opera-
    tionsergebnis möglichst dauerhaft bleibt.
       
    Ein Facelifting gehört heute bereits zu den Routineeingriffen
    in der ästhetisch-plastischen Chirurgie. Dabei wird die ju-
    gendliche Silhouette der gesamten unteren Gesichtshälfte
    zurückgewonnen. Dank der heutigen Methode des SMAS-
    Liftings gehört das früher häufig erzielte maskenhafte Aus-
    sehen der Vergangenheit an. Für ein natürliches und lang
    anhaltendes Resultat wird bei einem SMAS-Facelifting zu-
    nächst das unter der Haut liegende stützende Bindegewebe
    zurückverlagert. Anschließend passen wir die Gesichtshaut
    ihrem neuen Fundament an und entfernen den Hautüber-
    schuß. So erreichen wir ein strahlendes und frischeres Aus-
    sehen, ohne dass es zu einer unnatürlichen Spannung der
    Haut kommt. Um gleichzeitig auch die jugendlich straffe
    Kontur der Kinn- und Halspartie zurückzugewinnen, kön-
    nen unschöne Fettansammlungen modellierend durch Ab-
    saugen entfernt werden. Durch die damit verbundene Sti-
    mulation und Straffung des Bindegewebes paßt sich die
    Haut ihrem neuen Fundament glatt und straff an.
      
    Die erforderlichen Hautschnitte werden aus kosmetischen
    Gründen weitgehend in den behaarten Bereich der Kopf-
    haut gelegt. Schwellungen und Hautverfärbungen, die je
    nach Veranlagung auftreten, klingen etwa nach 10 bis
    14 Tagen wieder ab.
       
  • Die Tage nach der Gesichtsstraffung
    Es kann sein, dass Sie leichte Schmerzen verspüren und
    auch in Mimik und Beweglichkeit etwas eingeschränkt sind.
    Selbstverständlich bekommen Sie von uns schmerzlindernde
    Medikamente, unter Umständen Medikamente gegen
    Schwellungen und auch ein Antibiotikum. Sollten während
    der Operation Drainagen eingelegt worden sein, werden diese
    meistens am ersten Tag nach der OP entfernt. Meist entfernen
    wir den Verband schon am ersten Tag oder manchmal auch in
    den nächsten Tagen. Wichtig ist für Sie, dass Sie in den ersten
    Tagen nach der OP sich nicht zuviel bewegen und schonen.
      
    Nach 5 bis 7 Tagen können wir dann die Hautfäden entfernen. In
    wenigen Tagen können Sie wieder ihre normale Alltagaktivitäten
    ausüben. Trotzdem sollten Sie sich in der ersten Woche nach
    der OP schonen. Sport sollten Sie nach Absprache mit uns erst
    wieder nach einigen Wochen treiben. Ebenso sollten Sie Alkohol
    und Nikotin auf ein Minimum beschränken.
        
  • Ihr neues Aussehen
    Bei realistischer Erwartungshaltung sind die meisten unserer
    Patienten sehr glücklich und zufrieden mit dem OP-Ergebnis.
    So kann für Sie eine neue Lebensphase mit einer Verbesse-
    rung Ihres Selbstwertgefühls und Ihrer Zufriedenheit mit sich
    selbst beginnen.
       
  • Risiken
    Wie bei jeder Operation können Blutergüsse und Schwellungen
    auftreten die meist wieder von selbst abheilen. Sehr selten kann
    es zu einer Nachblutung mit einem Bluterguss oder Schwellung
    und Schmerzen kommen. Selten sind Infektionen des Wundge-
    bietes. Diese versuchen wir, schon im Vorfeld durch die Gabe
    von Antibiotika zu verhindern. Ebenso selten sind Wundheilungs-
    störungen, wie sie z.B. bei Rauchern und Diabetikern vorkommen
    können. Vorrübergehen kann auch eine Taubheit im OP-Gebiet
    auftreten, diese bildet sich in der Regel jedoch von selbst wieder
    zurück. Insgesamt können Sie das Facelift als eine sehr kompli-
    kationsarme und sichere Operation ansehen.
      
  • Narkose
    Wir operieren das Facelift meist in Vollnarkose. Unter Umstän-
    den kann auch ein Dämmerschlaf angewendet werden. In jedem
    Fall jedoch leitet unser Facharzt für Anästhesie (Narkosearzt)
    sowohl die Vollnarkose oder auch den Dämmerschlaf. Im letz-
    teren Fall sind Sie wach aber entspannt und schmerzunemp-
    findlich. Sie nehmen auch die Geräusche der Operation selbst
    und den OP-Saal wahr. Dagegen schlafen Sie während der
    Vollnarkose die ganze Zeit.
      
  • Ambulant oder stationär?
    In den meisten Fällen führen wir das Facelift ambulant durch.
    Es kann aber auch sein, dass Sie 1 oder 2 Tage bei uns in der
    Klinik bleiben sollten. Dies hängt vom Ausmaß der geplanten
    Operation ab und auch davon, wie weit entfernt Sie von Über-
    lingen wohnen.