Hierbei werden - meist in mehreren Sitzungen - die Hämorrhoiden (das 
sind blutgefüllte Ausbuchtungen der Schleimhaut) nach und nach mit 
einem Gummiband "abgeschossen". Das (vorher aufgedehnte) Gummi-
band zieht sich wie eine Schlinge um die Hämorrhoide zusammen. Da 
die derartig abgebundene Hämorrhoide noch zusätzlich unterspritzt und 
vereist wird, stirbt sie nach wenigen Tagen ab. Sie fällt dann- vom Patienten unbemerkt - zusammen mit dem Gummiband ab. Da diese Behandlung 
völlig schmerzfrei von statten geht, ist auch eine örtliche Betäubung nicht erforderlich.

Das einzige Risiko besteht in einer Nachblutung, wenn die Hämorrhoide abfällt. Dieses Risiko ist jedoch minimal und - bei vielen Tausenden durchgeführter Gummibandligaturen - bei uns in den letzten 20 Jahren
 erst 3x beobachtet worden.



Hier handelt es sich um einen 
Extremfall von äusseren Hämorr-
hoiden, sog. Marisken, die operativ 
in örtlicher Betäubung entfernt werden müssen. Dann müssen auch die inneren, nicht sichtbaren Hämorrhoiden behandelt werden.

Solche inneren Hämorrhhoidenknoten 
sind weder von aussen sichtbar noch 
bei der rektalen Untersuchung mit dem
Finger tastbar. Wenn die Diagnose 
jedoch durch eine spezielle After-
spiegelung (Proktoskopie) gestellt 
ist, können sie durch die Gummi-
bandligatur völlig schmerzlos beseitigt werden. In der Bildmitte sieht man einen hellrosafarbenen, bereits abgebundenen Hämorrhoidenknoten, der in Kürze - vom Patienten unbemerkt - von selbst abfallen wird.