Ohrenkorrektur (Otopexie)

  • Ambulant oder stationär?
    Die Ohrenkorrektur wird ambulant in unserer Klinik durchgeführt.
      
  • Wie läuft die Operation ab?
    Die Ohrkorrektur dauert meist ungefähr 1 Stunde, manchmal
    auch etwas länger. Ein kleiner Hautschnitt wird an der Rück-
    seite des Ohrs gelegt. Anschließend wird der Ohrknorpel an-
    gelegt, manchmal auch in seiner Form verändert, je nach den
    Wünschen des Patienten. Wir verankern dann den Ohrknorpel
    mit dauerhaften Nähten in seiner neuen Position. Manchmal
    müssen wir Teile des Knorpels entfernen, wenn wir eine mög-
    lichst natürlich wirkende und schöne Ohrmuschel erhalten
    wollen.

    Gelegentlich können wir das gleiche Ergebnis auch mit einem
    ganz kurzen Hautschnitt an der Ohrrückseite erreichen und
    die Knorpelspannung mit einer Spezialfeile schwächen. Mit
    dauerhaft haltbaren Nähten fixieren wir dann ebenfalls die
    Form und Federung des Ohrs sowie die neue Knorpelfalte.
    Gelegentlich kann es auch erforderlich sein, verlorenes Knor-
    pelgewebe durch Implantate oder Verschiebung von Hautge-
    webe zu korrigieren.
      

  • Ihr neues Aussehen
    Bei realistischer Erwartung sind sowohl Erwachsene als
    auch Kinder meist sehr zufrieden und glücklich mit unserem
    operativen Ergebnis. Dadurch können Sie damit rechnen,
    dass auch Ihre Selbstzufriedenheit und das Selbstwertge-
    fühl erheblich zunehmen.
      
  • Was müssen Sie nach der OP beachten
    Sie werden sich bereits einige Stunden nach der OP wieder
    fit und munter fühlen. Nach der OP legen wir Ihnen einen
    großen Kopfverband, ähnlich einem Turban an, um die Ohren
    zu schützen. Manchmal kann es zu Schmerzen der Ohr-
    muschel kommen, deshalb geben wir Ihnen bereits vorab
    Medikamente mit.

    Nach einer Woche tauschen wir den Kopfverband gegen
    einen leichteren Verband aus und entfernen die Hautnähte.
    Ein Monat lang sollten Sie jedoch jede Belastung der ope-
    rierten Ohrmuschel vermeiden, insbesondere auch ein zu
    starkes Biegen. Ein paar Tage nach der OP können Er-
    wachsene bereits wieder ihrer Arbeit nachgehen oder Kin-
    der in die Schule. Vorsicht jedoch beim Sport: Gerade bei
    Ballspielen oder ähnlichem ist die Gefahr einer Prellung
    am Ohr nicht zu unterschätzen. Auch sollten Sie Ohrringe
    insbesondere schweren Ohrschmuck in den ersten Wochen
    nach der Operation nicht tragen.
         

  • Risiken
    Komplikationen sind in der Regel selten und für ein dauerhaft
    gutes Ergebnis unbedeutend. Voraussetzung ist, dass Ihre
    Operation – wie bei uns – von einem erfahrenen und qualifi-
    zierten plastischen Gesichtschirurgen durchgeführt wird. Wie
    bei jeder OP kann es nach einer Ohrkorrektur Blutergüsse
    und Schwellungen kommen, die in der Regel von selbst wie-
    der abheilen.

    Selten sind Infektionen des Wundgebietes. Diese versuchen
    wir, schon im Vorfeld durch die Gabe von Antibiotika zu ver-
    hindern. Ebenso selten sind Wundheilungsstörungen, wie
    sie z.B. bei Rauchern und Diabetikern vorkommen können.
    Vorrübergehen kann auch eine Taubheit im OP-Gebiet auf-
    treten, diese bildet sich in der Regel jedoch von selbst wie-
    der zurück. Weiterhin kann es zu einer überschüssigen
    Narbenbildung kommen, insbesondere wenn der Ohrknorpel
    von einer Infektion mitbetroffen sein sollte. In den meisten
    solcher Fälle ist eine Behandlung mit Antibiotika jedoch
    sehr erfolgreich. In ganz seltenen Fällen kann es jedoch
    einmal auch notwendig werden, die Infektion chirurgisch
    zu heilen. Nicht immer kann 100 %ig das gewünschte
    kosmetische Ergebnis garantiert werden. Der Eingriff kann
    jedoch wiederholt werden. Insgesamt jedoch ist die Ohrkor-
    rektur eine sehr komplikationsarme OP mit großer Sicherheit.
       

  • Kann eine Ohrkorrektur wiederholt werden?
    Prinzipiell ja. Die Wiederholung einer solchen Korrektur ist
    fast in jedem Fall möglich. Eventuell auftretende Komplika-
    tionen können jedoch durch regelmäßige Kontrollen bei uns
    unter Umständen frühzeitig aufgedeckt und dann auch recht-
    zeitig behandelt werden.