Stirnlift

Prinzipiell gibt es zwei Möglichkeiten eines Stirnlifts:
Risiken?
Womit müssen Sie nach dem Eingriff rechnen?


   

Prinzipiell gibt es zwei Möglichkeiten eines Stirnlifts:
Die "offene" Methode: Über einen Schnitt entlang der Haargrenze der Stirn wird
die Haut der Stirn mit darunter liegender Muskulatur abgelöst und nach oben
zurückverlagert. Diese Methode findet vor allem Anwendung bei Patienten mit
einer "hohen Stirn", da sich die Haargrenze dabei nicht weiter nach oben ver-
schiebt. Sie kann sogar noch etwas nach unten korrigiert werden. Ein bedeu-
tender Nachteil jedoch ist die relativ lange Narbe und mit unter bleibende Ge-
fühlsstörungen der behaarten Kopfhaut im vorderen Schädelbereich.

Die "geschlossene", endoskopische Methode erlaubt die Rückverlagerung der
Stirnhaut über ca. 4 kleinere Hautschnitte im Bereich der behaarten Kopfhaut.
Unter Zuhilfenahme von speziellen Optiken (Endoskopen) wird die Stirnhaut mit
Muskel vom Knochen abgelöst und anschließend gestrafft.

Äußerlich sichtbare Narben bleiben nicht zurück. Diese Methode wird deshalb
der "offenen" Technik in der Regel vorgezogen. Ein Nachteil jedoch ist, dass
sich der Haaransatz dabei etwas nach oben/ hinten verlagert. Es handelt sich
um eine gute Methode, die längst ihren festen Platz in der ästhetischen Chirurgie
des Gesichtes hat. Sie erlaubt eine zuverlässige Hebung und Zurückverlagerung
der Augenbrauen mit einem stark verjüngenden Effekt auf die gesamte Augenre-
gion. Allerdings ist darauf zu achten, dass man durch eine zu starke Straffung
der Stirn keinen "erschrockenen" Gesichtsausdruck erzeugt.


Risiken?

  • Verletzung von sensiblen Nerven, die aus dem Schädel über der Oberkante
    der Augenhöhle austreten und die Stirn sowie den vorderen Schädelbereich
    mit Gefühl ausstatten. Diese Gefühlsstörungen können sogar dauerhaft zu-
    rückbleiben. In der Regel werden diese Nerven während der Operation dar-
    gestellt, um sie zu schonen. Das Verletzungsrisiko ist zwar gegeben, aber
    nicht sehr hoch.
  • Durchblutungsstörungen der Stirnhaut (sehr selten)
  • Haarverlust im Bereich der Einstichstellen beim endoskopischen Stirnlift
  • Narbe entlang der Haargrenze beim "offenen" Verfahren
  • Schwellung, Bluterguss

 

Womit müssen Sie nach dem Eingriff rechnen?
Arbeitsunfähig: mind. 10 Tage
Gesellschaftsunfähig: ca. 1 Woche

 

vorher

nachher