Was kann behandelt werden?
Es sind blutgefäßhaltige Hautveränderungen wie:

  • Rote Äderchen
  • Rosacea = Rötung und flächige Äderchen im Gesicht
        und an der Nase
  • Pinselförmige Besenreiser und Astvarizen an den Beinen
  • Kleinere Blutschwämme (Hämangiome)
  • Vererbte Gefäßmale
  •  

    Wie ist das Wirkprinzip?
    Der kurze Lichtimpuls mit seiner Wellenlänge in grün-gelbem
    Spektrum (532 Nanometer) durchdringt die obere Hautschicht.
    In den Blutgefäßen wird die Energie vom roten Blutfarbstoff abgefangen. Die Gefäße erwärmen sich dadurch kurzzeitig
    und werden zerstört. Sind die Gefäße zu klein oder zu dick,
    ist dieser Effekt nicht gegeben.
    Den Behandlungseffekt sieht
    man unmittelbar in Form des sofortigen Verschwindens der
    Gefässe. Gelegentlich können jedoch kleine Krusten auftre-
    ten, die nach einigen Tagen von selbst wieder abfallen. Je
    nach Art der Gefässerweiterungen können u.U. mehrere Be-
    handlungen erforderlich sein.

     

    Wie lange dauert die Behandlung?
    Die Einzelbehandlung dauert nur wenige Minuten. Die Behand-
    lungsdauer insgesamt hängt von Art und Größe der zu behan-
    delnden Hautveränderungen ab. Kleinere Gefäße können mit
    wenigen Lichtimpulsen behandelt werden. Für tiefer reichende
    bzw. großflächige Hautveränderungen werden u.U. mehrere Be-
    handlungsdurchgänge benötigt.

     

    Ist die Behandlung schmerzhaft?
    Im Vergleich zu anderen bisher angewendeten Methoden ist die
    Laserbehandlung mit dem diodengepumpten KTP-Laser weitaus
    schneller, wirksamer und weniger schmerzhaft. Ganz schmerz-
    frei ist sie aber nicht. Denn die einzelnen Lichtimpulse erzeugen
    durch die Wärmeabgabe und die Absorption an den zu entfer-
    nenden Gefäßen einen kurzen Schmerz, vergleichbar mit einem
    winzigen Nadelstich. Dieser kurze Schmerz wird auch ohne ört-
    liche Betäubungsmittel sehr gut vertragen und tritt auch in der
    Regel nur bei den ersten abgegebenen Impulsen auf, bis man
    sich darauf eingestellt hat. Eine zusätzliche Kühlung der Be-
    handlungsareale minimiert auch diesen Schmerz und trägt zu
    einer besseren Verträglichkeit bei. An besonders schmerzemp-
    findlichen Stellen im Gesicht sowie bei Kleinkindern kann eine
    Stunde vor der Behandlung eine anästhesierende Salbe aufge-
    tragen werden.

     

    Wie muß ich mich vor und nach dem Lasern verhalten?
    Da Laserlicht auch (geringfügig) vom braunen Hautpigment aufge-
    nommen wird, sollten die zu behandelnden Stellen möglichst nicht
    vorgebräunt sein. In den meisten Fällen gibt es keine äußeren
    Spuren nach der Behandlung. Unter Umständen können jedoch
    kleine Krusten auftreten, die nach einigen Tagen von selbst wie-
    der abfallen. Bei abgeheilter Hautoberfläche kann man die Stelle
    problemlos mit Make-up abdecken.

    Wichtig: Die behandelte Stelle sollte vor direkter intensiver Son-
    nenbestrahlung geschützt werden.

    Im Winter ist dies in unserer Gegend kein Problem, ausser u.U.
    beim Skifahren mit intensiver Sonneneinstrahlung. Sie sollten
    ansonsten an den behandelten Stellen mindestens 4-6 Wochen
    nach der Behandlung, besonders in der lichtreichen Jahreszeit
    von Frühjahr bis Herbst, eine Lichtschutzcreme mit hohem
    Schutzfaktor – am besten mit Faktor 50-100 im UV-B-Bereich
    und mindestens Faktor 10 im UV-A-Bereich (Sunblocker) –
    auftragen.